Kurz nach dem Start gab es für mich eine schwierige Situation. Ich musste Jag Junior nach meinem ersten Angriff auf die Spitze zunächst zurücknehmen und ein wenig verschnaufen lassen,analysierte Siegfahrer Schmid.
Jag Junior war jedoch so bärenstark, dass er sich davon nicht hat beeindrucken lassen.Der Hengst überlief bei seiner Premiere auf der Dinslakener 800-Meter-Bahn noch die gesamte Konkurrenz.
Alle drei Pferde sind sehr gut drauf. Mein Liebling ist Salut, weil ich ihn selbst gezogen habe,sagt Jauß.
Ich bin aber überzeugt, dass mit Kataja auch die einzige Stute im Feld eine sehr gute Rolle spielen kann.

Mister PK ist bestens in Form, steht aber vor einer der schwersten Aufgaben in seiner Karriere, weiß Trainer Ostermann.
Wenn alles optimal liefe, wäre ein Neustart schon am 8. März denkbar, aber wir wollen nichts übers Knie brechen und halten den Einstand des Niederrheinischen Trabrennverein Dinslaken als Veranstalter auf der Anlage am Bärenkamp am 15. März für eine realistische Perspektive,sagt der Vorsitzende des Rennvereins, Theo Lettgen.
Wir müssen erst prüfen, ob die Funktionsfähigkeit der Anlage während der rund zwei Monate Pause nicht gelitten hat, insbesondere die Leitungen, die für die Wettübermittlung aus den Annahmestellen wichtig sind, müssen einwandfrei funktionieren.
Der BFH hat mit diesem Urteil nicht nur entgegen der Auffassung der Trabrennvereine, sondern auch gegen die bisherige Praxis der Finanzverwaltung entschieden. Es ist anzunehmen, dass zumindest für die Vergangenheit Vertrauensschutz gewährt werden wird.
Ich brauche eine Körperschaft. Sonst erreicht man gar nichts,schloss Lettgen. Deshalb stiefelte er mit sieben Trabsportfreunden zum Notar, machte einen neuen Verein auf und reichte auch schon das Gründungsprotokoll beim Gericht ein. Es sollte keine Zeit vertan werden.
Aber auf Abenteuer lasse ich mich nicht mehr ein,schränkt Lettgen sofort ein.
Hinterher dürfen da plötzlich nur noch Stuten mit schwarzen Haaren laufen,sagt er verbittert mit Blick auf das Urteil des Bundesfinanzhofes, der unter anderem wegen der Teilnahme von Wallachen an Pferderennen deren steuerbegünstigten Betrieb zur Förderung der Pferdezucht verneinte.
Ich bin soweit, dass ich mich mit einem Schild vors Finanzministerium stelle, um endlich gleiches Steuerrecht für alle zu fordern. Man muss doch an diesem Rechtstaat zweifeln.
Es gibt in unserem Bezirk andere hundertjährige Rennvereine wie Köln und Düsseldorf. Aber die bleiben ungeschoren...Dabei sei es überhaupt unvorstellbar, wenn dieses BFH-Urteil überall angewendet würde. Selbst auf den Reittunieren würden doch Wallache herumspringen. Die Reitvereine müssten ebenso wie alle Traber und Galopper ihre Gemeinnützigkeit verlieren und dürften keine Spenden mehr annehmen.
Glauben Sie mal nicht, dass da irgendeiner angerufen hätte am letzten Dinslakener Renntag,klagt Lettgen. Aus dem Traberlager - nichts, bis auf die Presseverlautbarung des HVT. Aus der Politik: Nichts. Nur eine kleine Besitzerin aus dem Kreis Soest, die mit ihrer inzwischen eingegangenen Stute schöne Siege in Dinslaken feiern konnte, sammelte unermüdlich Unterschriften. Das ist Theo Lettgen wohltuend aufgefallen.
Aber bis darüber verhandelt wird!kommentiert er reichlich mutlos. Um dann sehr bestimmt zu bilanzieren:
Wenn sich das Finanzamt auch gegenüber dem neuen Verein stur stellt, dann war es das eben. Dann hat die Gründung des neuen Vereins nochmal 200 Euro gekostet. Aber dann ist auch endgültig Schluss.
volle Unterstützung für Dinslakenangekündigt.
Gehen in Dinslaken in Sachen Trabrennsport jetzt die Lichter aus?Der Insolvenzantrag des Trabrennvereins Dinslaken ist höchst bedauerlich, weil er nicht durch den laufenden Rennbetrieb, sondern durch nach unserer Einschätzung in der Sache unzutreffende und somit ungerechtfertigte Steuerbescheide notwendig wurde,erklärte HVT-Präsident Max Stadler und betonte ausdrücklich, dass den derzeitigen Verantwortlichen in Dinslaken an dieser Entwicklung keinerlei Schuld vorzuwerfen sei.
Das jetzt beantragte Verfahren schützt den Rennverein damit auch bis zur endgültigen Klärung vor dem Zugriff des Finanzamtes und verhindert die bereits angedrohte Pfändung,erklärte Max Stadler. Sollte dem Erlassantrag des Rennvereins entsprochen werden, könne das Insolvenzverfahren sofort wieder beendet werden.
Durch die eingeleiteten Maßnahmen in den letzten Monaten ist der Rennbetrieb nicht mehr defizitär,so Stadler. Die für den kommenden Montag, 27. Juli, vorgesehene Rennveranstaltung musste allerdings aus Zeitgründen abgesagt werden.
10.000 Tonnen Material aus dem Sauerland werden aufgetragen
(22-07-2001) Seit einigen Jahren hegte man bereits den Wunsch, die 1972 am Bärenkamp errichtete, mittlerweile verschlissene Rennpiste zu erneuern. Nun ist es endlich soweit. Schon bald wird Dintrab, kürzlich erst vom Bundesverband der Trainer zur Trabrennbahn des Jahres 2000 gekürt, über eine der modernsten Rennpisten Europas verfügen.
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