Zuletzt bearbeitet: 25.10.2009

Nu Pagadi: Noch drei hochkarätige Rennen in diesem Jahr
Gesamtumsatz beim Super-Renntag zum Großen Preis: 310.532,50 Euro
Bahnumsatz: 150.811,00 € - Außenumsatz: 159.721,50 €
Die ausländischen Wettumsätze sind in diesen Zahlen noch nicht enthalten



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Adielsson: Der kann auch auf dem Mond laufen
Super Neo: Sürder-Hengst ist Winterfavorit
Im Stutenlauf siegt der Stall Ohne Sorgen
Nu Pagadi wird Tag und Nacht bewacht
Die Siegerliste von 1993 bis 2004
Gilbert Becaud im Winterfavoriten
Der Hexer viermal im Rahmenproramm
Interview mit dem Herausforderer Arnold Mollema
Das Stutenrennen       Das Entlastungsrennen
Ganz aktuell: Verbeeck ersetzt Heli Biendl Wegen Beschwerden an seiner Hüfte, die in Kürze operiert wird, musste der bayerische Spitzenfahrer Heli Biendl seine Fahrt mit Lets go on im Großen Preis von Deutschland absagen. Der belgische Weltklassefahrer Jos Verbeeck ersetzt Biendl.
Nur noch 14: Yeovani Boko gestrichen Das Teilnehmerfeld der Starter verringerte sich am Freitag. Der niederländische Hengst Yeovani Boko, der mit Hugo Langeweg sen. angegeben war, wurde mit Attest gestrichen. Es verbleiben nun noch 14 Teilnehmer im mit 176.510 Euro dotierten Rennen. (mspw)

Adielsson schwärmt: Nu Pagadi

kann auch auf dem Mond laufen

Gelsenkirchen (mspw) - Das war eine Glanzvorstellung! Der vierjährige Hengst Nu Pagadi, der dem Oberhausener Unternehmer Detlef Tappe (50) gehört, gewann am Sonntag(18-10-09) als 13:10-Favorit überlegen den mit 176.510 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland vor 8.000 Zuschauern auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn. Der ist so gut in Form, der kann auch auf dem Mond laufen und gewinnt immer noch, strahlte der schwedische Siegfahrer Erik Adielsson (34/Malmö) nach dem fünften Sieg in Serie von Nu Pagadi. Seinem Besitzer bescherte der deutsche Derbysieger von 2008 damit eine Prämie von 82.392 Euro.

Ich wusste, dass Nu Pagadi gut auf dem Posten ist. Mit dieser beeindruckenden Überlegenheit gegen sehr gute vierjährige Gegner aus ganz Europa hatte ich allerdings doch nicht gerechnet, meinte Detlef Tappe: In dieser Form hätte er wohl auch aus der zweiten Reihe mit der Startnummer 15’ gewonnen. Gegen zwölf Jahrgangs-Gefährten präsentierte sich der seit Jahresbeginn in Schweden trainierte deutsche Derby-Sieger des letzten Jahres in Gala-Form und ist nach dieser Vorstellung gegen hochkarätige Gegner in seinem Jahrgang zumindest in Europa das Maß aller Dinge.

Fahrer Erik Adielsson strahlte: Das war das leichteste Rennen, das ich je mit Nu Pagadi gefahren bin. Er ist ein Ausnahmepferd, ein Juwel der deutschen Traberzucht. Als er zu Beginn des Jahres zu uns ins Training kam, war er noch ein talentiertes Baby. Inzwischen ist er ein richtiger Gentleman geworden.
Der seit Jahresbeginn von Stig H. Johansson (63) in Schweden trainierte Nu Pagadi (deutsch: Ich zeig es dir) war im Feld der 13 Teilnehmer mit der günstigen Startnummer 5 ins Rennen gegangen. Adielsson nutzte diesen Vorteil, brachte den Hengst schon nach 500 Metern in Front. Damit war die Entscheidung bereits so gut wie gefallen. Nu Pagadi verabschiedete sich auf der Zielgeraden mühelos von den Gegnern, war turmhoch überlegen, so dass ihn sein schwedischer Fahrer auf den letzten Metern sogar austrudeln lassen konnte.
Trainer Johansson will den Hengst in diesem Jahr noch in drei hochdotierten Rennen in Schweden und Frankreich anspannen. Johansson: Es spricht allerhand dafür, dass es nicht bei der schon jetzt respektablen Gewinnsumme von mehr als 255.000 Euro von Nu Pagadi bleiben wird.

Fünf Längen hinter Nu Pagadi belegte der vom aus Albanien stammenden Lutfi Kolgjini (50) gesteuerte Lorenz Caf Rang zwei vor dem aus Italien angereisten und vom dort lebenden deutschen Trainer Holger Ehlert (50) vorbereiteten Light Kronos. Fahrer Enrico Bellei (46/Montecatini) lieferte mit Light Kronos eine Glanzleistung ab. Mehr war aus der zweiten Startreihe nicht drin, sagte Bellei, der erstmals am Nienhausen Busch am Start war.
Das einzige in Deutschland bei Heli Biendl (59/Ascha) trainierte Pferd Lets go on, das dem belgischen Weltklassefahrer Jos Verbeeck (52/Brüssel) anvertraut war, erwischte zwar einen Blitzstart und kam in Führung, machte jedoch schon nach 200 Metern einen Fehler und wurde disqualifiziert.

Der hoch eingeschätzte Yardley Rich, trainiert von Arnold Mollema (60/Wolvega, NL), konnte nie eine Rolle spielen und landete mit Thomas Panschow (42/Bladenhorst) lediglich auf dem neunten Platz. Auch der amtierende deutsche Champion Michael Nimczyk (23/Willich) spielte mit dem aus Finnland angereisten Aston Martin und der ungünstigen Startnumer 9 keine Rolle. Ex-Weltmeister Heinz Wewering (59/Hamburg) war bereits in der Anfangsphase mit dem in Italien vorbereiteten Lincoln GI nach einem schweren Fehler disqualifiziert worden.

Dagegen überraschte Gerd Biendl (52/München) mit dem 811:10-Außenseiter Yankee Elmo, der ebenfalls von Arnold Mollema trainiert wird, auf Platz vier, der noch mit 11.768 Preisgeld belohnt wurde. Biendl präsentierte sich am Nienhausen Busch in glänzender Form und war mit drei Siegen erfolgreichster Fahrer der Veranstaltung.


Thomas Panschow strahlt nach Triumph

mit Super Neo: Ein Bilderbuch-Rennen

(mspw) - Thomas Panschow (42/Bladenhorst) strahlte über das ganze Gesicht. Das war ein Bilderbuch-Rennen, schwärmte der gebürtige Gelsenkirchener nach seinem Triumph mit dem zweijährigen Hengst Super Neo im mit 25.000 Euro dotierten Preis des Winterfavoriten am Sonntag (18-10-09) auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen. Auch Besitzer Henno Sürder (67) aus Odenthal kann sich freuen. Denn der von ihm selbst gezogene Super Neo zählt nach seinem Sieg in diesem wertvollen Zweijährigen-Rennen nun auch zum engeren Kreis der Derby-Favoriten der nächsten Saison.

Sürder, der früher als Wirtschaftsingenieur bei einem Kölner Automobilhersteller arbeitete, wischte sich bei der Siegerehrung erst einmal den Schweiß aus der Stirn: Ich war fürchterlich nervös, obwohl meine ganze pferdeverrückte Familie sehr viel Vertrauen in Super Neo hatte. Er ist ein ganz problemloses Pferd, kämpft großartig. Wir gehen nun in drei Wochen, ebenfalls in Gelsenkirchen, in die Breeders Crown und wollen auch, wenn der Hengst gesund bleibt, im nächsten Jahr unser Glück im Derby suchen.

Mit dem zweiten Sieg in seiner noch jungen Karriere sorgte Super Neo vor rund 8.000 Zuschauern auf der Gelsenkirchener Rennbahn für eine Überraschung, denn am Wettmarkt wurde er zum Totokurs von 86:10 notiert.
Thomas Panschow lag während des gesamten Rennens über die 2.000-Meter-Distanz im Vorderfeld. Zu Beginn der Zielgeraden, als der lange führende Mitfavorit Gilbert Becaud mit dem Mönchengladbacher Jochen Holzschuh (34) an der Spitze Probleme mit der Gangart hatte, führte Panschow Super Neo zu einem Angriff, ließ dabei auch den von Ex-Champion Heinz Wewering (59/Hamburg) in die Entscheidung geworfenen Favoriten Baltimore As aus dem Besitz von Marion Jauß (70/Neritz) sofort hinter sich. Schon hundert Meter vor dem Ziel stand der Sieg von Super Neo, der am Ende einen Vorsprung von sechs Längen herausgelaufen hatte, fest. Wir hatten immer eine gute Lage und keine Probleme mehr, als ich Super Neo den Hals freigegeben habe, freute sich Siegfahrer Panschow.

Baltimore As, der vor einem Jahr auf der Derby-Aktion in Berlin für 220.000 Euro versteigert worden war, blieb für den zweiten Rang ungefährdet. Lady Maud mit dem Niederländer Robin Bakker (26/Deurze) kam mit mächtigem Speed noch auf Rang drei. Vierter wurde Giro mit dem Recklinghäuser Thomas Kornau (50). Giro wäre wohl weiter vorne gelandet, verlor jedoch in der Anfangsphase durch einen Fehler zu viel Boden, der nicht mehr ganz aufzuholen war.

Ein überzeugendes Debüt gab Finca, gesteuert von Trainer Hugo Langeweg jun. (25/Schagerburg, NL) im Entlastungsrennen zum Preis des Winterfavoriten (7.000 Euro). Bei ihrem ersten Lebens-Start kam die Stute aus dem Besitz des niederländischen Rennstalls Vibelzee (Ger Visser/Deventer) gleich zu einem Erfolg.

Den mit 15.000 Euro dotierten Entlastungslauf zum Großen Preis von Deutschland sicherte sich der 33:10-Mitfavorit Perl’s Fortune mit Trainer Gerd Biendl (52/München) im Sulky. Besitzer Adam Schneider aus Abendsberg freute sich über eine Siegprämie von 7.500 Euro. Im mit 176.510 Euro dotierten Hauptlauf hätte er dafür schon mindestens Fünfter werden müssen. Rekord-Champion Heinz Wewering überraschte auf Rang zwei mit dem 326:10-Außenseiter Jaipour. Hannieball mit John Westenbrink (28/Meppel, NL), sogar zum Totokurs von 553:10 ins Rennen gegangen, belegte den dritten Platz.

Direkt hinter dem Startwagen begann der vom belgischen Hexenmeister Jos Verbeeck (52/Brüssel) gesteuerte Lagavulin mit einem Fehler. Perl’s Fortune stürmte an die Spitze, wurde aber schnell von Legend Kronos mit Enrico Bellei (46/Montecatini, Italien), der seine erste Fahrt überhaupt am Nienhausen Busch absolvierte, überlaufen. Im Schlussbogen unterlief Legend Kronos jedoch ein Fehler, der Hengst wurde disqualifiziert. Perl’s Fortune kam so kampflos in Führung. Jaipour wurde von Wewering in äußerer Spur in Szene gesetzt, wurde eine halbe Länge hinter dem Sieger Zweiter. Normalerweise gebe ich mich mit einem zweiten Platz nicht zufrieden. Aber diesmal war das in Ordnung, sagte Heinz Wewering.

Im Atoll Plage-Rennen, das mit 10.000 Euro dotiert war, kam es zum Aufeinandertreffen gleich mehrerer deutscher Spitzen-Traber. Corleone mit Olivier Monshouwer (36/Bemmel, NL) setzte sich für den Stall Wieserhof von Renate Lindinger (Aschheim) im Endspurt gegen den lange in Führung liegenden Hollys Boy durch, den Thomas Panschow für Peter Erwig (56/Frechen) steuerte. Der 17:10-Favorit Gustav Diamant (Gerd Biendl), aus der zweiten Reihe ins Rennen gegangen, wurde lediglich Fünfter.
Ich hatte den Eindruck, als sei Gustav Diamant müde gewesen. Er konnte auf der Zielgeraden nicht mehr zulegen, erklärte Biendl: Ich denke aber, dass ich ihn bis zur BC-Züchter-Krone Anfang November wieder hinbekommen werde.

Bei den Stuten sicherer Start/Ziel-Sieg

(mspw) - Keine Sorgen mussten sich die Niederländer Jan Nass und Willem Gerrits (Helmond), die sich hinter dem Stall Ohne Sorgen verbergen, um ihre Yamira Limburgia im Stutenlauf zum Großen Preis von Deutschland (20.000 Euro) machen. Denn die von Trainer Dion Tesselaar (40/Outeschoot, NL) gesteuerte Stute kam Start/Ziel zu einem sicheren Erfolg. Eineinhalb Längen hinter der Siegerin (Totokurs 28:10) belegte die Deutschland-Debütantin Yquem Rich, trainiert von Arnold Mollema (60/Wolvega, NL) und gesteuert von Thomas Panschow (42/Bladenhorst), Rang zwei. Dritte wurde Yewel Boshoeve (Robin Bakker/26/Deurze, NL).

Die als 25:10-Favoritin gehandelte Gentle Touch (Heinz Wewering/59/Hamburg) aus dem Besitz von Marion Jauß (70/Neritz) wurde nach einem Rennen durch äußere Spuren Vierte. Rekord-Champion Wewering, der sich am Sonntag nicht in die Siegerliste eintragen konnte, zog nach dem Renntag rund um den mit 176.510 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland trotzdem ein positives Fazit. Die Stimmung auf der Bahn war sensationell, das Programm Extra-Klasse. Da musste man einfach dabei sein, schwärmte der 29-malige Deutsche Meister über die Kulisse von 8.000 Zuschauern sowie den Auftritt zahlreicher Spitzen-Traber und Klasse-Fahrer auf der Bahn am Nienhausen Busch.

Über die Marathon-Distanz von mindestens 3.200 Metern ging es im Cosmic Ride-Rennen, einer mit 20.000 Euro dotierten Bänderstart-Prüfung. Die größte Puste hatte der von Arnold Mollema vorbereitete Armbro Embellish mit Fahrer Erik Adielsson, der damit nach dem Sieg im Deutschland-Preis seinen zweiten Tages-Treffer feierte. Für eine Überraschung sorgte Chili Princess (Thomas Panschow), die zum Totokurs von 1.875:10 aus dem zweiten Band ins Rennen gegangen war, auf Rang zwei.
Der von Willi Rode (71/Recklinghausen) trainierte Serien-Sieger Eckstein (Ralf Oppoli/42/Recklinghausen) musste sich nach fünf Erfolgen erstmals wieder geschlagen geben, belegte aus dem zweiten Band aber einen beachtlichen dritten Platz. Eckstein hat sich gegen starke Konkurrenz gut geschlagen, resümierte Rode.

Live-Übertragung nach Schweden und Frankreich

Der mit 176.510 Euro hoch dotierte Große Preis von Deutschland sorgt auch über die Landesgrenzen hinaus für Furore in der Traberwelt. Das international stark besetzte Teilnehmerfeld mit Pferden und Fahrern aus Schweden, Italien, Niederlande, Österreich und Deutschland am kommenden Sonntag (18-10-09) im Gelsentrabpark soll in Europas führenden Trabsportnationen live gezeigt werden.

In Frankreich sendet Equidia Live-Bilder vom deutschen Trab-Event des Jahres in die über 9.000 Wettannahmestellen der PMU. Über den staatlichen, französischen Trabrenn-Vermarkter PMU (Pari Mutuel Urbain) können die Rennsport-Begeisterten im Nachbarland nicht nur das spannende Rennen zeitgleich verfolgen, sondern auch bewetten. Wetten platzieren kann man auch beim schwedischen Vermarktungspartner ATG (AB Trav och Galopp). Auf Kanal 75 erhalten die wettaffinen Schweden die Möglichkeit, das Rennen in Gelsenkirchen live zu verfolgen. Allein in Schweden wird mit dem Trabrennsport ein Jahresumsatz von weit über 1 Milliarde Euro generiert, im bevölkerungsreicheren Frankreich sind es sogar über 9 Milliarden Euro.

Wir freuen uns, dass die führenden Trabrennsportnationen Schweden und Frankreich be- reits bei der Wiedereinführung des Großen Preises Interesse an dieser Veranstaltung zei- gen. Deutschland spielt nach vielen Jahren zumindest bei diesem Event im Konzert der Großen wieder mit, erklärte Win Race-Vertriebsleiter Uwe Krop (46). Es zeige sich somit deutlich, dass der deutsche Pferderennsport in Europa wieder an Bedeutung gewinne und dringend benötigte zusätzliche Einnahmen verbucht werden können.

Russisches Au-pair-Mädchen

gab Namen für den Favoriten

Gelsenkirchen (mspw) - Das hätte sich das russische Au-pair-Mädchen, das bei der Züchter-Familie von Dr. Friedrich Gentz in Westerau arbeitete, auch nicht träumen lassen. Nennt den Hengst doch Nu Pagadi. Das ist russisch und heißt Ich zeig es dir auf deutsch, lautete ihr Vorschlag. Der Name wurde Programm. Nu Pagadi, der bisher elf von 18 Rennen gewann, will es am Sonntag (Rennbeginn 13 Uhr) auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn erneut allen zeigen. Im mit 176.510 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland, dem Kräftemessen der europäischen Spitzenklasse unter den Vierjährigen, trifft Nu Pagadi allerdings auf hochkarätige Gegner in einem Feld von 15 Teilnehmern.

Die aktuelle Empfehlung von Nu Pagadi, der im Vorjahr das Deutsche Traber-Derby gewann, sind vier Siege in Serie in Schweden, wo er seit Jahresbeginn bei Stig H. Johansson (64/Solvalla) trainiert wird. Schon vor dem Start fiel eine wichtige Entscheidung. Besitzer Detlef Tappe (50/Oberhausen) zog bei der öffentlichen Auslosung die Wunsch-Startnummer 5. Damit kann der Hengst, wie sieben weitere Teilnehmer, aus der ersten Reihe starten. Fahrer ist der Schwede Erik Adielsson (34/Malmö).

Direkt neben Nu Pagadi kann sich Mitfavorit Yardley Rich mit dem gebürtigen Gelsenkirchener Thomas Panschow (42/Bladenhorst) hinter dem Startauto einreihen. Beide trafen im Vorjahr im Derby 2008, sowohl im Vorlauf als auch im Finale, aufeinander. In beiden Fällen hatte Nu Pagadi gegenüber dem Schützling von Trainer Arnold Mollema (60/Wolvega, NL) die Nase vorn. Pikant: Im Sulky von Nu Pagadi saß damals Thomas Panschow. Arnold Mollema steuerte Yardley Rich. Die Konkurrenten von einst sind jetzt ein verschworenes Team. Mollema, der nach einer Hüftoperation noch keine Rennen bestreiten kann, verpflichtete - wie schon bei den letzten Auftritten - Panschow für Yardley Rich, der dem früheren Architekten und Züchter Johannes de Rijk gehört. Der bewohnt im niederländischen Epe ein schlossartiges Landgut.

Glück bei der Auslosung hatte auch Heli Biendl (59/Ascha), der Lets go on aus dem Besitz der Familie des Unternehmers Thomas Berchtold (62) und seiner Frau Hannelore Weber-Berchtold (61), beide München, mit der 1 ins Rennen schicken kann.
Experten sprechen vom sportlich besten internationalen Rennen seit dem 53. Elite-Rennen 2003 in Gelsenkirchen, zu dem auch Klassepferde aus Finnland, Norwegen, Schweden, Italien und den Niederlanden anreisen.

Zum Favoritenkreis dürften mit Light Kronos (Fahrer: Enrico Bellei/46/Montecatini, Italien) und Lincoln GI (Fahrer: Heinz Wewering/59/Hamburg) zwei Teilnehmer zählen, die der frühere Essener Holger Ehlert (45) aus Madonna dell’Acpua (Italien) mitbringt. Italienischer Herkunft sind auch Lewis OM und Lorenz Caf, die meist in Schweden bei Lutfi Kolgjini (50/Veberöd) laufen.

Die niederländische Streitmacht ist nicht zu unterschätzen. Vor allem von Yeovani Boko mit Hugo Langeweg sen. (56/Schagerbrug) erzählt man wahre Wunderdinge. Und dass Sohn Hugo Langeweg jun. (25) mit dem Österreichischen Derby-Sieger Striking Actions hinter einem chancenreichen Pferd sitzt, ist keine Überraschung.

Ein Fragezeichen steht hinter Aston Martin (Michael Nimczyk/23/Willich), der aus Finnland anreist und sich seine Kondition auch beim Schwimmen in den dortigen Seen geholt hat. Die letzten Formen waren nicht mehr so überragend. Allerdings hat der Hengst, gezogen von Heinrich Platvoet (70/Ascheberg), im letzten Jahr im Gelsenkirchener St. Leger als Zweiter den auf Rang drei eingekommenen Nu Pagadi schlagen können!
Der Große Preis von Deutschland wird Sonntag als achtes Rennen um 16.30 Uhr gelaufen.

Nu Pagadi wird Tag und Nacht bewacht


Gelsenkirchen (mspw) - Die deutschen Traberfans sind gespannt wie Flitzebogen: Wie stark ist Nu Pagadi, der Derby-Sieger von 2008, bei seinem Comeback auf seiner einstigen Heimatbahn in Gelsenkirchen, wenn er am Sonntag (Rennbeginn 13 Uhr) im mit 176.510 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland seine Visitenkarte in dieser Prüfung der besten Vierjährigen vor heimischem Publikum abgibt? Wir sprachen mit dem Oberhausener Kaufmann Detlef Tappe (50), dem Besitzer des Favoriten Nu Pagadi.

Sie lassen Ihr Paradepferd seit Jahresanfang in Schweden beim berühmten Trainer Stig H. Johansson (64) trainieren. Was waren die Gründe für dieses Auswandern?

Tappe: In Schweden gibt es mehr Jahrgangsrennen. So gerne wir auch in Deutschland starten wollen, in Schweden sind die Möglichkeiten für ein Pferd mit einer recht hohen Gewinnsumme, wie sie Nu Pagadi hat, zurzeit einfach besser.

Mit Trainer Stig H. Johansson und Fahrer Erik Adielsson kümmern sich weltweit anerkannte Fachleute um Nu Pagadi!

Tappe: Nun ja, Johansson zählt zu den besten Adressen in Schweden. Alleine seine Erfahrung spricht eine eindeutige Sprache. Wir sind sehr glücklich über die Zusammenarbeit, auch mit Erik Adielsson.

Ihr Derby-Sieger kommt mit der Empfehlung einer Serie von vier Siegen. Besser geht es wohl nicht, oder?

Tappe: Er ist in blendender Verfassung. Nu Pagadi wird, wie alle Pferde, die Johansson im Training hat, nach jedem Start medizinisch durchgecheckt. Es ist alles in Ordnung bei ihm.

Wird der Start beim Großen Preis von Deutschland sein einziger Auftritt in diesem Jahr in seiner alten Heimat bleiben?

Tappe: Es sieht so aus. Die BC-Züchter-Krone passt eigentlich zeitlich nicht in den weiteren Fahrplan. Vorgesehen ist, dass wir einen Start am 31. Oktober in Jägersro planen. Am 25. November wollen wir in den Endlauf der Solvalla-Serien“ gehen, für den sich Nu Pagadi gegen sehr starke Konkurrenz qualifiziert hat. Am 27. Dezember steht dann mit dem Criterium Continental eine anspruchsvolle Prüfung in Vincennes auf dem Programm. Warten wir mal ab, was sich so ergibt. Im Rennsport kann man nicht alles konkret planen. Vorrang hat in jedem Fall die Gesundheit von Nu Pagadi. Unser Pferd gibt die Route vor.

Der Große Preis von Deutschland wird, anders als zunächst von vielen erwartet, nun ohne Vorläufe über die Bühne gehen. Für Nu Pagadi ein Vorteil?

Tappe: Grundsätzlich muss ich erst einmal sagen, dass er wohl keine Probleme mit einem Doppelstart hat. Im Derby 2008 war das ja auch der Fall. Aber Nu Pagadi läuft meist, jedenfalls in Schweden, hinten ohne Eisen. In Deutschland sind die Bahnen nicht so weich wie in Schweden. Vielleicht wäre er bei zwei Läufen an einem Tag in Gelsenkirchen mit leichten Eisen gelaufen, um es leichter zu machen. Doch die Frage stellt sich nun ja nicht, da es nur den Finallauf gibt.

Wann wird Nu Pagadi von Schweden nach Gelsenkirchen anreisen?

Tappe: Voraussichtlich schon am Donnerstag.

Und wo wird er bis zum Rennen stehen?

Tappe: Darüber möchte ich nicht gerne sprechen. Wir werden ihn gut und sicher unterbringen. Wo auch immer er vor dem Rennen steht, er wird Tag und Nacht bewacht sein. Wir wollen keinerlei Risiko eingehen.

Wird neben dem Fahrer Erik Adielsson auch Stig H. Johansson mit nach Gelsenkirchen kommen?

Tappe: Er trägt sich mit dem Gedanken. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen.


No Angels auf der Trabrennbahn

Das ist der Hammer! Auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen wird am Sonntag vor der Rennveranstaltung rund um den Großen Preis von Deutschland die bekannte Popband No Angels, die gerade ein neues Album (Welcome to the Dance) vorgelegt hat, ab 12.40 Uhr auf der Showbühne vor der Haupttribüne auftreten. Die Band, die im Jahr 2000 aus der ersten Staffel der TV-Sendung Popstars hervorgegangen war, hat rund fünf Millionen Platten verkauft und vier Nummer 1-Hits in den deutschen Charts gelandet. 2003 wurde die Band aufgelöst, startete jedoch 2007 ein Comeback. Mitglieder der No Angels sind Nadja Benaissa (27), Lucy Diakowska (33), Sandy Mölling (28) und Jessica Wahls (32). Auch weitere Promis aus Sport, TV, Funk und Fernsehen haben sich zu der Großveranstaltung am Nienhausen Busch angesagt. (mspw)
Werner Hansch am Mikrofon
Eine Sportreporter-Legende kehrt am Sonntag an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Als Sprecher auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn begann Werner St. Hansch seine Laufbahn. Am Sonntag (Rennbeginn 13 Uhr) kehrt die Stimme des Ruhrgebiets anlässlich des Großen Preises von Deutschland an die alte Wirkungsstätte zurück. Veranstalter WinRace verpflichtete Hansch als Rennkommentator für die sportlichen Höhepunkte des Renntages. (mspw)

Großer Preis von Deutschland (176.510 Euro)

Erste Reihe
1 LETS GO ON
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Thomas Berchtold (61) und Hannelore Weber-Berchtold (62/München)
TRAINER: Helmut Biendl (59/Ascha)
FAHRER: Helmut Biendl (59/Ascha)
ZÜCHTER: Petra Biendl (Ascha)
STARTS: 17 (drei Siege, acht Plätze). - GEWINNSUMME: 50.487 Euro
LETZTE FORMEN: 1 – 6 – 13 – 5 – 2.
2 YENDI BOKO
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Blijham Onroerend Goed BV (NL)
TRAINER: Marcel Hauber (39/Assen/NL)
FAHRER: Roland Hülskath (34/Mönchengladbach)
ZÜCHTER: Boko Stables Holland B.V.
STARTS: 20 (drei Siege, 13 Plätze). - GEWINNSUMME: 40.955 Euro
LETZTE FORMEN: Dis. r. – Dis. r. – Dis. r. – 4 – 4.
3 YEAR OF TRANSS R
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Cees Guldenmond (Katwijk/NL)
TRAINER: Johannes Bot (57/Wolvega/NL)
FAHRER: Robbin Bot (18/Wolvega/NL)
ZÜCHTER: Hendrikje und Klaas Redder (Staphorst/NL)
STARTS: 13 (drei Siege, acht Plätze). - GEWINNSUMME: 29.955 Euro
LETZTE FORMEN: 6 – 3 – 7 – 5 – 4.
4 YARDLEY RICH
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Johannes de Rijk (Epe/NL)
TRAINER: Arnold Mollema (60/Wolvega/NL)
FAHRER: Thomas Panschow (42/Bladenhorst)
ZÜCHTER: Johannes de Rijk (Epe/NL)
STARTS: 13 (fünf Siege, fünf Plätze). - GEWINNSUMME: 87.585 Euro
LETZTE FORMEN: 5 – 1 – 1 – 1 – Dis. r.
5 NU PAGADI
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Detlef Tappe (50/Oberhausen)
TRAINER: Stig H Johansson (64/Stora Alby/SE)
FAHRER: Erik Adielsson (34/Malmö/SE)
ZÜCHTER: Friedrich Gentz (56/Kaarst)
STARTS: 18 (elf Siege, sechs Plätze). - GEWINNSUMME: 177.337 Euro
LETZTE FORMEN: 1 – 1 – 1 – 1 – 3.
6 LORENZ CAF
Vierjähriger Wallach
BESITZER: Scud. Friends & Friends SRL (IT)
TRAINER: Lutfi Kolgjini (50/Veberöd/SE)
FAHRER: Lutfi Kolgjini (50/Veberöd/SE)
ZÜCHTER: Italien
STARTS: 30 (zehn Siege, sechs Plätze). - GEWINNSUMME: 57.842 Euro
LETZTE FORMEN: 1 – 1 – 0 – Dis. r. – 2.
7 YANKEE ELMO
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Jacob Elzinga (59/Groningen/NL)
TRAINER: Arnold Mollema (60/Wolvega/NL)
FAHRER: Gerd Biendl (52/München)
ZÜCHTER: Jacob Elzinga (59/Groningen/NL)
STARTS: 26 (sechs Siege, neun Plätze). - GEWINNSUMME: 25.924 Euro
LETZTE FORMEN: 2 – 7 – 2 – 2 – Dis. r.
8 STRIKING ACTIONS
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Stall Vibelzee (Ger Visser/Deventer/NL)
TRAINER: Hugo Langeweg jr. (25/Schagerbrug/NL)
FAHRER: Hugo Langeweg jr. (25/Schagerbrug/NL)
ZÜCHTER: Österreich
STARTS: zehn (sieben Siege, zwei Plätze). - GEWINNSUMME: 106.200 Euro
LETZTE FORMEN: 1 – 1 – 1 – 6 – 4.
Zweite Reihe
9 ASTON MARTIN
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Fincum/Stall Silver St (FIN)
TRAINER: Martti Keskinen (Tampere/FIN)
FAHRER: Michael Nimczyk (23/Willich-Neersen)
ZÜCHTER: Heinrich Platvoet (70/Ascheberg)
STARTS: drei (zwei Siege, ein Platz). - GEWINNSUMME: 67.630 Euro
LETZTE FORMEN: 3 – 6 –1 – Dis. r. – 3.
10 YASON BOKO
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Granton Stables NV (Wilco van der Jagt/40/Wuustwezel/BE)
TRAINER: Marcel Hauber (39/Assen/NL)
FAHRER: Robin Bakker (26/Deurze/NL)
ZÜCHTER: Boko Stables Holland B.V.
STARTS: 18 (acht Siege, vier Plätze). - GEWINNSUMME: 39.505 Euro
LETZTE FORMEN: 3 - 1 – 1 – 1 – 6.
11 YARRAH BOKO
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Jan-Erik Andresen (NOR)
TRAINER: Trond Anderssen (Hønefoss/NOR)
FAHRER: Torbjörn Jansson (55/Almunge/SE)
ZÜCHTER: Boko Stables Schweden AB
STARTS: 21 (zehn Siege, drei Plätze). - GEWINNSUMME: 58.090 Euro
LETZTE FORMEN: Dis. r. – 2 – 1 – 4 – 1.
12 YEOVANI BOKO
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Stall Zanbergen/Van Albada (NL)
TRAINER: Hugo Langeweg jun. (25/Schagerbrug/NL)
FAHRER: Hugo Langeweg sen. (56/Schagerbrug/NL)
ZÜCHTER: Boko Stables Holland B.V.
STARTS: 20 (12 Siege, sechs Plätze). - GEWINNSUMME: 93.290 Euro
LETZTE FORMEN: 1 – 1 – 1 – 1 – 1.
13 LEWIS OM
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Scud. Friends & Friends SRL (IT)
TRAINER: Lutfi Kolgjini (50/Veberöd/SE)
FAHRER: Peter Strooper (43/Callantsoog/NL)
ZÜCHTER: Scud. O.M. SRL (IT)
STARTS: 24 (neun Siege, ein Platz). - GEWINNSUMME: 48.172 Euro
LETZTE FORMEN: 8 – N – 4 – 0 – 5.
14 LINCOLN GI
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Dario Gariglio (IT)
TRAINER: Holger Ehlert (45/Madonna dell’Acpua/IT)
FAHRER: Heinz Wewering (59/Hamburg)
ZÜCHTER: Italien
STARTS: 15 (acht Siege, zwei Plätze). - GEWINNSUMME: 30.326 Euro
LETZTE FORMEN: Dis. r. – 1 – 1 – 1 – Dis. r.
15 LIGHT KRONOS
Vierjähriger Hengst
BESITZER: Stall Vibelzee (Ger Visser/Deventer/NL)
TRAINER: Holger Ehlert (45/Madonna dell’Acpua/IT)
FAHRER: Enrico Bellei (46/Montecatini/IT)
ZÜCHTER: Italien
STARTS: 25 (neun Siege, zehn Plätze). - GEWINNSUMME: 458.262 Euro
LETZTE FORMEN: 7 – 1 – 1 – 8 – 6.










Der Große Preis: Siegerliste 1993 bis 2004

Jahr     
Pferd Fahrer       
Siegerzeit
1993
Rambo Corner Willi Rode
1:15,3
1994
Cremona Heinz Wewering
1:15,8
1995
Deegie Oliver Wewering
1:17,8
1996
Mayfair Joseph Verbeeck
1:14,9
1997
General November     Pekka Korpi
1:14,1
1998
Francis Diamond Gerd Biendl
1:15,4
1999
Cosmic Ride Tuomas Korvenoja
1:15,5
2000
Park Joe Ulrich Schnieder
1:15,2
2001
Freiherr As Ulrich Schnieder
1:15,4
2002
Oscar Schindler Sl Heinz Wewering
1:14,4
2003
Lets Go Helmut Biendl
1:14,4
2004
Atoll Plage Arnold Mollema
1:14,6

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25.000 Euro im Preis des Winterfavoriten

Stall Spitzbube steht auf Gilbert Becaud

Gelsenkirchen (mspw) - Ein Spitzbube, ein Wellensittich und der französische Chansonier Gilbert Becaud mischen mit, wenn am Sonntag auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn der mit 25.000 Euro dotierte Preis des Winterfavoriten gelaufen wird. Traditionell werden dem Sieger im Winterfavoriten für zweijährige Traber gute Chancen eingeräumt, ein Jahr später auch im Deutschen Traber-Derby eine prominente Rolle spielen zu können. Der Winterfavorit wird als fünftes von zwölf Rennen um 15.05 Uhr gelaufen.

Einer der Favoriten ist Gilbert Becaud, benannt nach dem weltberühmten französischen Sänger. Trainer und Fahrer ist der 34-jährige Jochen Holzschuh aus Mönchengladbach. Zwei frische Siege stehen auf dem Konto des von Ellen Steffens (56/Viersen) gezogenen Hengstes, der für seinen Besitzer Heinz-Willi Gruteser (57/Viersen) bereits 16.200 Euro zusammentrabte. Im mit 25.000 Euro dotierten Daglfinger Jugend-Preis düpierte Gilbert Becaud die Konkurrenz, sehr zur Freude von Besitzer Gruteser, der seit mehr als 20 Jahren Rennpferde besitzt und diese unter dem Stallnamen Spitzbube laufen lässt. Der Name kam auf kuriose Weise zustande: Grutesers Wellensittich Benny konnte Spitzbube sagen. Für Grutesers Frau Helga (48) Anlass für den ausgefallenen Stallnamen Spitzbube.
Wenn er die Form gehalten hat, dann mischen wir vorne mit, ist Trainer Jochen Holzschuh überzeugt und freut sich, dass ihm die gute Startnummer 2 zugelost wurde.

Freilich ist die Konkurrenz nicht von Pappe“. Baltimore As wird, wie schon zuletzt bei einem gewonnenen Gelsenkirchener Vorbereitungsrennen auf den Winterfavoriten, von Ex-Champion Heinz Wewering (59/Hamburg) gefahren. Der Hengst hat für seine engagierte Züchterin und Besitzerin Marion Jauß bisher erst 5.375 Euro zusammengetrabt. Mit einem Sieg im Preis des Winterfavoriten würde Baltimore As traditionell zum engeren Kreis der Derby-Endkampfanwärter des nächsten Jahres aufsteigen. Immerhin hätte er dann die Chance, seinen hohen Auktionspreis zu rechtfertigen.

Super Neo, der Henno Sürder (67/Odenthal) gehört und von Thomas Panschow (42/Bladenhorst) gesteuert wird, sowie Armstrong Transs R mit dem Niederländer Cees Kamminga (44/Willemsoord), Giro mit Thomas Kornau (50/Recklinghausen), Navajo Lavec mit Roland Hülskath (34/Mönchengladbach) und vor allem Baron W. mit Hugo Langeweg jun. (25/Schagerbrug, NL) haben bereits bei ihren bisherigen Auftritten imponiert und sind Anwärter auf den Sieg.

Insgesamt elf Zweijährige kommen an den Ablauf, darunter auch die beiden Stuten Lady Maud und Norah Leah, die beide noch keinen Cent an Gewinnsumme aufweisen können. Doch besonders auf Norah Leah aus dem Trainingsquartier des niederländischen Trainers Arnold Mollema (60/Wolvega) sollten die Wetter achten. Mollema wird nicht ohne Grund den schwedischen Spitzenfahrer Erik Adielsson (34/Malmö) für das Rennen über die 2.000-Meter-Distanz verpflichtet haben.
Preis des Winterfavoriten: Starterliste
  • 1 Armstrong Transs R mit Cees F. Kamminga (44/Willemsoord/NL)
  • 2 Gilbert Becaud mit Jochen Holzschuh (34/Mönchengladbach)
  • 3 Lady Maud mit Robin Bakker (26/Deurze/NL)
  • 4 Georgies Boy mit Michael Nimczyk (23/Willich)
  • 5 Baltimore As mit Heinz Wewering (59/Hamburg)
  • 6 Super Neo mit Thomas Panschow (42/ Bladenhorst)
  • 7 Navajo Lavec mit Roland Hülskath (34/Mönchengladbach)
  • 8 Giro mit Thomas Kornau (50/Recklinghausen)
  • 9 Baron W. mit Hugo W. Langeweg jr. (25/Schagerbrug/NL)
  • 10 Van Diesel mit Benjamin Hagen (39/Berlin)
  • 11 Norah Leah mit Erik Adielsson (34/Malmö)

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    Es geht um Prämien von 290.000 Euro:

    Auch Hexenmeister Jos Verbeeck zu Gast

    Gelsenkirchen (mspw) - Bei der Rennveranstaltung rund um den Großen Preis von Deutschland (176.510 Euro) für die besten vierjährigen Traber und den Preis des Winterfavoriten (25.000 Euro) für die Zweijährigen kann sich am Sonntag auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen auch das Rahmenprogramm sehen lassen. In den insgesamt zwölf Prüfungen (Rennbeginn 13 Uhr) geht es um nicht weniger als 290.660 Euro an Prämien. Das lockt die nationale und internationale Fahrer-Elite auf die Bahn am Nienhausen Busch.

    So wird auch der belgische Spitzen-Profi Jos Verbeeck (52), obwohl er in den beiden Hauptrennen nicht engagiert ist, mal wieder ein Gastspiel in Gelsenkirchen geben. Der als Hexenmeister bekannte Sulky-Star, der unter anderem allein viermal den Prix d’Amerique in Paris-Vincennes gewann, nimmt am Sonntag vier Fahrten wahr. Er komplettiert damit das Feld europäischer Klasse-Fahrer wie Enrico Bellei (46/Montecatini, Italien), Erik Adielsson (34/Malmö, Schweden), Hugo Langeweg jun. (25/Schagerbrug, Niederlande) oder Lutfi Kolgjini (50/Veberöd, Schweden), die sich mit den besten deutschen Profis wie Roland Hülskath (34/Mönchengladbach), Michael Nimczyk (23/Willich), Heinz Wewering (59/Hamburg), Thomas Panschow (42/Bladenhorst) sowie den Biendl-Brüdern Heli (59/Ascha) und Gerd (52/München) messen werden.

    Im Rahmenprogramm steht neben den Stuten- (20.000 Euro) und dem Entlastungsrennen (10.000 Euro) zum Großen Preis von Deutschland sowie dem Entlastungslauf zum Preis des Winterfavoriten (7.000 Euro) unter anderem auch eine mit 20.000 Euro dotierte Marathon-Prüfung“ über die Distanz von 3.200 Metern auf dem Programm. Dabei fordert der von Altmeister Willi Rode (71/Recklinghausen) trainierte Seriensieger Eckstein mit Ralf Oppoli (42/Recklinghausen) vor allem die favorisierten Gäste wie Golddigger mit Peter Strooper (43/Callantsoog, Niederlande), Venividivici Joe (Hugo Langeweg jun.) und Armbro Embellish (Erik Adielsson) heraus.

    In einem weiteren 10.000 Euro-Rennen treffen mit Gustav Diamant (Gerd Biendl), Gewinner von mehr als 300.000 Euro, sowie Hollys Boy (Thomas Panschow) und Corleone mit Olivier Monshouwer (33/München) unter anderem drei deutsche Spitzen-Traber aufeinander.
    Großer Preis von Deutschland - Stutenrennen (20.000 Euro)
  • 1 Gentle Touch mit Heinz Wewering (59/Hamburg)

  • 2 Yamira Limburgia mit Dion Tesselaar (40/Outeschoot/NL)

  • 3 Yewel Boshoeve mit Robin Bakker (26/Deurze/NL)

  • 4 Jamaica Diamant mit Dietmar Spickermann (50/Dinslaken)

  • 5 Annette Steding mit Roland Hülskath (34/Mönchengladbach)

  • 6 Yquem Rich mit Thomas Panschow (42/ Bladenhorst)

  • 7 Noxeam Com mit Andor Schute (40/Recklinghausen)

  • 8 Jamilah Diamant mit Georg Frick (45/Hohenlinden)

  • 9 Kim November mit Peter Poen (52/Gelsenkirchen)


  • Großer Preis von Deutschland Entlastung (15.000 Euro)
  • 1 Hannieball mit John Westenbrink (28/Meppel/NL)

  • 2 Lagavulin mit Helmut Biendl (59/Ascha)

  • 3 Yasmine Boshoeve mit Roland Hülskath (34/Mönchengladbach)

  • 4 Classic Design mit Dion Tesselaar (40/Outeschoot/NL)

  • 5 Perl’s Fortuna mit Gerhard Biendl (52/München)

  • 6 Legend Kronos mit Enrico Bellei (46/ Montecatini/IT)

  • 7 Jaipour mit Heinz Wewering (59/Hamburg)

  • 8 Il Re Frö (Fahrerbesetzung offen)

  • 9 Yogi Kievitshof mit Michael Nimczyk (23/Willich)

  • Yardley Rich mit seinem unwahrscheinlichen

    Speed wird eine gute Rolle spielen können

    Gelsenkirchen (mspw) - Arnold Mollema (60/Wolvega, NL), der zur Spitzengruppe der europäischen Trabertrainer und Fahrer gehört, ist am Sonntag (Rennbeginn 13 Uhr) auf der Bahn in Gelsenkirchen gleich mit zwei Startern im mit 176.510 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland vertreten. Yardley Rich ist mit Thomas Panschow (42/Bladenhorst) dabei. Für die Fahrt mit Yankee Elmo wurde Gerhard Biendl (52/München) verpflichtet. Wir sprachen mit Arnold Mollema, der es bisher auf über 3.000 Siege gebracht hat, wegen einer Hüftoperation allerdings derzeit noch nicht selbst wieder in den Sulky steigen kann.

    Im Traber-Derby 2008 wurde Yardley Rich sowohl im Vorlauf wie auch im Finale von Nu Pagadi besiegt. War damals nicht mehr drin?

    Mollema: Doch! Wir hätten uns den Derby-Sieg holen können. Aber im letzten Bogen gab es eine Behinderung, die uns wahrscheinlich den Sieg im Finale gekostet hat. Jedenfalls kam Yardley Rich nach diesem Zwischenfall noch angeflogen. Er hat einen unwahrscheinlichen Speed. Aber es reichte nicht mehr ganz.

    Nu Pagadi kommt mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie aus Schweden zur Revanche mit Yardley Rich nach Gelsenkirchen. Ihr schwarzer Hengst enttäuschte kürzlich in einem Zulage-Rennen, legte danach allerdings einen sehr überzeugenden Probelauf hin. Reicht das in einem so starken Feld wie im Großen Preis von Deutschland 2009?

    Mollema: Der Probelauf in 1:16,0 Minuten für den durchschnittlichen Kilometer war ein Spaziergang. Er hätte noch um einiges schneller sein können. Die kürzliche Niederlage nehme ich nicht tragisch. Gerd Biendl war gleich nach dem Ab aus dem ersten Band nicht 25, sondern rund 50 Meter enteilt und machte dann geschickt das Tempo ruhig. Da griff keiner überhastet an, alle warteten ab. Mitte der Schlussrunde, als Thomas Panschow das Tempo verschärfte und angriff, legte Biendl vorne auch einen Zahn zu. Yarley Rich ging eine Zwischenzeit von 1:11,0 Minuten, kam aber nicht an den Piloten heran. Es wäre Unsinn gewesen, noch einmal alles zu riskieren und auf Biegen und Brechen auf Sieg zu fahren.

    Kann Yardley Rich den Großen Preis von Deutschland 2009 gewinnen?

    Mollema: Ich war vor einigen Tagen in Schweden und habe mit Nu Pagadis schwedischem Fahrer Erik Adielsson gesprochen. Er hat von ihm eine sehr hohe Meinung, vor allem nach seinem letzten Sieg, bei dem er weite Wege gehen musste. Also sage ich: Nu Pagadi ist Favorit, denn Adielsson versteht etwas von seinem Fach. Aber ich sage auch: So ein Rennen mit einem so großen Feld von 15 Startern kann wie eine Wundertüte sein. Wir rechnen uns bei gutem Rennverlauf durchaus einiges aus. Der Hengst wird, so glaube ich, eine gute Rolle spielen können.

    Und was ist mit Ihrem zweiten Starter Yankee Elmo, den Gerhard Biendl fährt?

    Mollema: Wir hoffen auf ein gutes Platzgeld und streben danach die BC-Züchter-Krone Anfang November in Gelsenkirchen an.

    Im mit 20.000 Euro dotierten Stutenrennen zum Großen Preis ist mit Yquem Rich eine reichlich Unbekannte aus Ihrem Aufgebot dabei. Sie hat sich gerade erst, allerdings in respektablen 1:16,9 Minuten, in Wolvega für den Rennbetrieb qualifiziert hat. Wird sie nur eine Mitläuferin sein?

    Mollema: Zum Mitlaufen spannen wir nicht an. Die Stute, die dem niederländischen Kaufmann und Großgrundbesitzer Anatol France gehört, wurde in Frankreich intensiv vorbereitet. Für die meisten Experten ist sie zweifellos eine total unbekannte Teilnehmerin. Ich aber sage: Yquem Rich, die Thomas Panschow fährt, ist unsere Geheimwaffe.


    Detlef Tappe strahlt: Glück gehabt

    Gelsenkirchen (mspw) - Trotz des strömenden Regens strahlte Detlef Tappe (50/Oberhausen), Besitzer von Ex-Derbysieger Nu Pagadi, am Sonntag (11-10-09) auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen über das ganze Gesicht. Denn bei der Startplatz-Auslosung für den Großen Preis von Deutschland, der am nächsten Sonntag (18. Oktober) am Nienhausen Busch mit rund 175.000 Euro dotiert sein wird, wurde für Nu Pagadi die günstige Startnummer 5 gezogen. Da Tappes Spitzen-Traber bei der Auslosung erst als vorletztes Pferd zum Zuge kam, war als einzig mögliche Alternative die 15 verblieben. Doch der äußerste Startplatz in der 2. Reihe blieb Nu Pagadi und seinem schwedischen Fahrer Erik Adielsson (34/Malmö) erspart. Von dort muss nun der italienische Derby-Zweite Light Kronos mit Enrico Bellei (46/Montecatini) das Rennen aufnehmen.

    Glück gehabt. Für uns ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, freute sich Detlef Tappe - und gab ehrlich zu: Bei der Auslosung war ich schon richtig kribbelig.
    Zufrieden durfte auch Thomas Panschow (42/Bladenhorst) sein, der ebenfalls bei der Auslosung vor Ort war. Er wird mit dem früheren Derby-Zweiten Yardley Rich von Position 4 und damit direkt neben seinem großen Konkurrenten Nu Pagadi starten, den Panschow im Vorjahr noch selbst zum Derby-Sieg gesteuert hatte. Mit der Auslosung können wir gut leben, meinte der gebürtige Gelsenkirchener.

    Der niederländische Trainer Marcel Hauber (39/Wolvega, NL) war ebenfalls live dabei, als seinen Schützlingen Yendi Boko und Yason Boko die Startplätze 2 und 10 zugelost wurden: Für Yason Boko wird es sicher nicht einfach, aber wir nehmen es, wie es kommt. Acht Pferde werden aus der ersten Reihe starten, die weiteren sieben aus der zweiten.
    Die Teilnehmerliste für den Großen Preis mit den ausgelosten Startplätzen:
  • 1 Lets go on mit Helmut Biendl (59/Ascha)
  • 2 Yendi Boko mit Roland Hülskath (34/Mönchengladbach)
  • 3 Year of Transs R mit Robbin Bot (18/Wolvega, Niederlande)
  • 4 Yardley Rich mit Thomas Panschow (42/Bladenhorst)
  • 5 Nu Pagadi mit Erik Adielsson (34/Malmö, Schweden)
  • 6 Lorenz Caf mit Lutfi Kolgjini (50/Veberöd, Schweden)
  • 7 Yankee Elmo mit Gerd Biendl (52/München)
  • 8 Striking Actions mit Hugo Langeweg jr. (25/Schagerbrug, Niederlande)
  • 9 Aston Martin mit Michael Nimczyk (23/Willich)
  • 10 Yason Boko mit Robin Bakker (26/Deurze, Niederlande)
  • 11 Yarrah Boko mit Torbjörn Jansson (55/Almunge, Schweden)
  • 12 Yeovani Boko mit Hugo Langeweg sen. (56/Schagerbrug, Niederlande)
  • 13 Lewis OM mit Ake Svanstedt (50/Kvänum, Schweden)
  • 14 Lincoln GI mit Heinz Wewering (59/Hamburg)
  • 15 Light Kronos mit Enrico Bellei (46/Montecatini, Italien)
  • Europa schickt die Besten nach Gelsenkirchen

    Riesenfeld beim Großen Preis

    Gelsenkirchen (mspw) - Riesig war am Freitag der Andrang bei der Starterangabe für den Großen Preis von Deutschland, der am 18. Oktober erstmals nach fünf Jahren Unterbrechung wieder auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen entschieden wird. Allein im Hauptlauf dieser Prüfung, die als Derby der Vierjährigen gilt, werden 15 Spitzen-Traber um Prämien von rund 175.000 Euro kämpfen. Hinzu kommen ein Stutenlauf, dotiert mit 20.000 Euro, und ein Entlastungsrennen (15.000 Euro) mit jeweils neun Teilnehmern.

    Sein Deutschland-Comeback gibt der Derbysieger von 2008, Nu Pagadi, der zuletzt im September des letzten Jahres (dritter Platz im St. Leger in Gelsenkirchen) in seiner Heimat gestartet war. Der Hengst aus dem Besitz von Detlef Tappe (50/Oberhausen) wird jetzt von Stig H. Johansson (64/Stora Alby) in Schweden trainiert und von Erik Adielsson (34/Malmö) gesteuert. Tappe rechnet sich nach einer Sieges-Serie seines Schützlings in Skandinavien nun auch beim Deutschland-Comeback gute Chancen aus, sich ein dickes Stück vom Preisgeld-Kuchen sichern zu können.

    Nu Pagadi trifft am Nienhausen Busch allerdings auf hochkarätige europäische Konkurrenz. So werden auch Yarrah Boko (Torbjörn Jansson), Lorenz Caf (Lutfi Kolgjini) und Lewis OM (Ake Svanstedt) aus Schweden anreisen. Ebenso wie dieses Trio sind auch Light Kronos (Enrico Bellei) und Lincoln GI (Heinz Wewering), die beide vom gebürtigen Gelsenkirchener Holger Ehlert (45) in Madonna dell’Acpua (Italien) vorbereitet werden, noch nie in Deutschland gelaufen. Aus Finnland kommt der in deutschen Zuchtrennen schon bestens bewährte Aston Martin, den Goldhelm Michael Nimczyk (Willich) steuern wird.

    Nicht weniger als sieben Starter werden in den Niederlanden trainiert, darunter der von Arnold Mollema (60/Wolvega) betreute Ex-Derbyzweite Yardley Rich (Thomas Panschow) sowie Striking Actions (Hugo Langeweg jr.) und Yeovani Boko (Hugo Langeweg sen.). Der von Marcel Hauber (39/Assen, NL) trainierte Yason Boko (Robin Bakker) wird noch am kommenden Sonntag auf der Bahn in Gelsenkirchen seine Generalprobe absolvieren. Die bayerischen Farben im Großen Preis vertritt Heli Biendl (Ascha) mit Lets go on.

    Zweiter Höhepunkt am 18. Oktober ist der Preis des Winterfavoriten (25.000 Euro) für Zweijährige. Elf Nachwuchs-Traber werden die Prüfung in Angriff nehmen, darunter auch die schon siegreichen Baltimore As (Heinz Wewering) und Gilbert Becaud (Jochen Holzschuh). Für den Entlastungslauf (7.000 Euro) wurden ebenfalls elf Pferde gemeldet.

    Während der Gelsenkirchener Rennveranstaltung am kommenden Sonntag, 11. Oktober, (Rennbeginn: 14 Uhr) werden die Startnummern für den Großen Preis von Deutschland und den Preis des Winterfavoriten öffentlich ausgelost. Acht Pferde dürfen jeweils aus der ersten Reihe starten.


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