Zuletzt bearbeitet: 25.02.2010
Nun also doch: 2010
kein Pit Pan-Rennen
Hamburg - Nur zwei Tage nach der Mitteilung einer geplanten Verschiebung des Pit Pan-Rennens auf den 9. Mai teilte das Hamburger Trabzentrum am Donnerstag (25. Februar) mit, dass in diesem Jahr überhaupt kein Pit Pan-Rennen stattfinden wird.
Wörtlich heißt es in der MItteilung: Basierend auf die Resonanz der Aktiven bezüglich der Verschiebung haben wir uns nun entschieden, das Pit Pan-Rennen 2010 nicht zu verschieben sondern komplett zurückzuziehen. Sämtliche Einsätze werden selbstverständlich zurückgezahlt.
Um nicht nur den im Pit Pan-Rennen genannten, sondern auch den nach der Winterpause wieder einsatzbereiten Pferden eine alternative Verdienstmöglichkeit zu geben, bieten wir für den Renntag am Sonntag, 9. Mai 2010 ein höher dotiertes Rennen an.
Dieses Rennen wendet sich an 4- bis 10j. Pferde aller Länder mit einer Gewinnsumme bis 30.000 Euro und wird mit Vorläufen (1. Vorlauf bis 15.000 und 2. Vorlauf bis 30.000 Euro) sowie einem Finale (Bänderstart) ausgeschrieben. Die Rennpreise in den Vorläufen und einem eventuellen Finale B betragen 2.500 Euro, das Finale wird mit 12.500 Euro dotiert sein. Die Starterangabe ist am Montag, 3. Mai 2010. Die detaillierte Ausschreibung liegt ab 2. April 2010 aus. Wir hoffen, Ihnen damit eine attraktive Start- und Verdienstmöglichkeit anzubieten.
Keine Chance gegen das Wetter:
Pit Pan-Rennen erst am 9. Mai
Der Winter hat die Hamburger ensetzlich gebeutelt. Durch die extreme Witterung auf dem umgestalteten Geläuf jagte bisher eine Absage die nächste. Der letzte Renntag fand am 21. Januar statt. Inzwischen wurden die Veranstaltungen für den 25. Februar (Donnerstag), den 4. und den 7. März abgesagt, weil man sich nicht in der Lage sieht, die Bahn wieder in Ordnung zu bringen. Betroffen ist auch das Pit Pan-Rennen (34 500 Euro).
In einer Mitteilung des HVT heißt es dazu: Aufgrund der ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse war vielerorts eine Vorbereitung auf das bereits auf den 7. März terminierte PIT PAN-Rennen nicht möglich. Zur Vermeidung einer Absage dieses Traditionsrennens wird der Termin verlegt auf Sonntag, den 9. Mai 2010 (an diesem Tag findet auch der NRZ-Pokal /Trial I beim HTZ statt).
Alle Nennungen bleiben bestehen, sofern nicht spätestens bis zum 1. März 2010
(ursprünglicher Termin der Starterangabe) eine schriftliche Rücknahme der Nennung beim HTZ
eingeht. In diesem Fall werden die bislang gezahlten Einsätze rückerstattet.
Im Hamburger Trabzentrum (HTZ) ist man bemüht, einen Trainingsbetrieb anzubieten. Voraussichtlich auch am Donnerstag (25.02.2010) soll die Bahn ab ca. 12
Uhr zur Verfügung stehen. Das HTZ will dazu Aktiven und Besitzern in einem persönlichen Gespräch die Absage der Renntage begründen und lädt deshalb
zu einer Informationsveranstaltung im Wett-Casino
am Donnerstag (25.02.2010) ab 17.30 Uhr ein. In diesem Zusammenhang könne man sich Vorort über den Fortschritt der Umbauarbeiten
in der Tribüne überzeugen.
Hamburg mit neuer Schweden-Bahn:
Die Aktiven waren rundum begeistert
Die Trabrennbahn Hamburg hatte am Tag der Deutschen Einheit (3-10-09) ihren ersten großen Renntag nach
umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Und die Aktiven waren begeistert über die neue deutsche Schweden-Bahn mit ihren überhöhten Bögen und dem Open Stretch (innere Überholspur im Zieleinlauf), für den extra noch die Trabrennordnung geändert wurde. Auch wenn die Pferde diesmal auf der Gegenseite mit starkem Gegenwind zu kämpfen hatten, waren die Spitzenfahrer Wewering, Hülskath und Nimczyk des Lobes voll. Selbst die Pferdeführer am Winner-Cirkel trugen - wie in Schweden Vorschrift - einen Schutzhelm.
Sportlich hatten die an diesem Tag durch die
Unterstützung von Sponsoren deutlich angehobenen Rennpreise die Fahrerelite wie auch
erstklassige Pferde nach Hamburg gelockt. Nach zwei Siegen führt Roland
Hülskath (Mönchengladbach) im Fahrerchampionat nun mit drei
Punkten vor Michael Nimczyk (Willich). Aktueller Stand: 116:113. Im mit 6000 Euro dotierten Hauptrennen über 1680 Meter siegte Thomas Panschow mit Infineon als zweiter Favorit vor Heinz Wewering mit Nijinskij November. Der eigentliche Favorit King Prestige mit Roland Hülskath wurde arg behindert, wofür Benny Christensen mit Impressive Lavec bestraft und aus der Wertung genommen wurde. Hart traf es den Betreuer von King Prestige, Henk Grift, nachdem mit ihm die Pferde durchgegangen waren. Er erhielt 1000 € Strafe und 28 Tage Fahrverbot nach Tätlichkeiten gegenüber einem Ausweisinhaber auf dem Geläuf mit Schädigung des Trabrennsports in der Öffentlichkeit.
Gesamtumsatz: 91.257,00 - Bahnumsatz: 41.407,50 - Außenumsatz: 49.849,50. Bei der Generalpobe am Donnerstag hatte man bereits einen Umsatz von 71.166,70 € erzielt.
Im Mittelpunkt des ersten Renovierungsabschnitts stand die Erneuerung des Geläufs, das nach den
neuesten technischen Erkenntnissen mit einem hochwertigen Spezialuntergrund erstellt wurde und
somit ausgesprochen schonend für die Pferdebeine ist. Zudem werden die stark überhöhten Kurven
schnellere Rundenzeiten als bisher zulassen. Darüber hinaus wurden in den Stallungen lecke Dächer
und marode Wasserleitungen instand gesetzt, um auch hier den Grundansprüchen einer adäquaten
Pferdeunterbringung zu genügen.
Ein Paradezirkel nach schwedischem Vorbild, in dem sich die Pferde vor dem Rennen sammeln und
präsentieren, ein neuer Zaun zum Geläuf und kleine Verschönerungen am Äußeren der Tribüne wie
am Winner Circle runden optisch den stark verbesserten Gesamteindruck ab. Im Frühjahr sollen
weitere Maßnahmen im Zuschauerbereich und der Tribüne folgen. Zunächst stand das Wohl der
Pferde im Vordergrund. Ermöglicht wurden die Arbeiten durch das Engagement der Win Race GmbH
sowie durch die Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Tagesspresse sprach von 600 000 €, die zunächst in die neue Bahn investiert wurden.