Gelsenkirchen (mspw) - Einer Schlammschlacht glichen die Rennen am Sonntag (7-3-10) am Nienhausen Busch. Herrlichster Sonnenschein ließ den gefrorenen Boden so schnell schmelzen, dass er wie dicker Brei unter den Sulkys und Hufen auf Pferde und Dresse hochspritzte. Aber trotz eingeschränkter Sicht landete Silberhelm Roland Hülskath (34/Mönchengladbach) einen Dreierpack. Zunächst war der deutsche Vize-Champion mit Yasmine Boshoeve nicht zu bezwingen. Später steuerte Hülskath auch Yavari Boshoeve und Whippet Boshoeve für niederländische Farben zu vollen Erfolgen. Alle drei stammen aus der Zucht von Wiebe Landman (64/St. Nicolaasga, NL). Mit seinen drei Siegen war Hülskath auch der erfolgreichste Akteur der Veranstaltung am Nienhausen Busch. Er liegt bei den Profis jetzt mit 16 Treffern in diesem Jahr auf Rang vier. Es führt Manfred Zwiener (53/Berlin) mit 25 Siegfahrten vor Goldhelm Michael Nimczyk (23/Willich) mit 19 Treffern und Marisa Bock (17 volle Erfolge).Marisa hatte nach rund 30 Kilometern eine Autopanne,erklärte Matzky.
Zwar konnten wir sie schnell wieder einsammeln. Aber die Fahrt nach Gelsenkirchen war danach nicht mehr möglich.
Wenn ich nur zu Hause herum sitzen würde, käme kein Geld in die Kasse,lacht Mollema.
Außerdem macht mir der Sport immer noch großen Spaß.Die Folge: Mit fünf Pferden reist der Gelsenkirchener Trainer des Jahres 2009 (29 Siege) am Sonntag (7-3-10) zum Nienhausen Busch, wo ab 14 Uhr neun Prüfungen ausgetragen werden.
Eigentlich wollte Mollema einige seiner Schützlinge am Samstag auf seiner Heimatbahn in Wolvega an den Start bringen. Doch daraus wurde auch im siebten Anlauf nichts. Erneut musste der geplante Renntag auf der finanziell angeschlagenen Traditions-Bahn abgesagt werden. Die Situation ist sehr schwierig,erklärt Mollema, dessen Stallungen und Trainingsbahn sich direkt hinter dem Rennbahn-Gelände befinden.
Der Winter war sehr hart. Es herrscht nach wie vor akuter Startermangel bei uns. Ich hoffe sehr, dass sich die Situation bald bessert,so Mollema.
Die Bedeutung von Gelsenkirchen für die Niederländer ist sehr groß. Umgekehrt ist das aber auch nicht viel anders. Die deutschen Kollegen starten auch gerne bei uns,sagt der gut verheiratete Niederländer und Vater von zwei Kindern.
Ich fahre nicht nach Gelsenkirchen, um mir die Bahn anzuschauen. Jedes meiner Pferde hat eine Chance auf eine vordere Platzierung,lautet Mollemas Ansage an die Konkurrenz.
Das war nicht nur Bahn-Rekord, sondern auch dänischer Rekord. Ich glaube, er hatte im Ziel 100 Meter Vorsprung,so Mollema.
Ein junges Pferd mit viel Potenzial. Er soll in erster Linie sicherer werden,lautet Mollemas Einschätzung.
Die letzten Trainingseindrücke waren bei meinen Pferden sehr positiv. Sie werden gut vorbereitet an den Ablauf kommen,kündigt Arnold Mollema an.
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Rund sechs Wochen hatte Lincoln Ass pausieren müssen. Es gab muskuläre Probleme und auch an den Fesseln war nicht alles in Ordnung,begründete Schwarma die Zwangspause für Lincolns Ass, der seiner Mutter Heike gehört. Deswegen war er schon froh, mit der Startnummer eins gut am Start abgekommen zu sein. Das Rennen wurde sehr zügig von Mieke van der Meer (41/Wateren, NL) mit Zoon van Minne aufgenommen. Dahinter war zunächst Elias Joy mit Thomas Panschow (42/Bladenhorst) zu sehen. Doch mit Rang zwei wollte sich Panschow nicht zufrieden geben. Mieke van der Meer war zunächst nicht bereit, die Führung kampflos preiszugeben. Deswegen musste Thomas Panschow noch einmal den Turbo einlegen, ehe er die Spitzenposition inne hatte. Mit 1:13,2 Minuten war die Eröffnungsphase dadurch äußerst schnell geworden.
Am letzten Sonntag hatte sich der Ex-Schalke-Fußballer Heiner Kördell (78), Meisterspieler von 1958, mal wieder auf die Gelsenkirchener Trabrennbahn verirrt. Kördell: Meine Schalker spielten auswärts in Wolfsburg. Da habe ich mir am Nienhausen Busch gleich eine doppelte Freude gegönnt: Schalke im TV gesehen und gleichzeitig Trabrennen erlebt.
Hat Spaß gemacht,sagte Kördell und kündigte an:
Ich komme bald mal wieder vorbei.Vielleicht ja schon am kommenden Sonntag (28-2-10) ab 14 Uhr, zumal Schalke schon am Freitag daheim gegen Borussia Dortmund antritt, so dass der Sonntag für den Besuch der Trabrennbahn ganz frei wäre!
Gelsenkirchen (mspw) - An der Wall Street-Börse geht es bekanntlich rauf und runter. An diese Achterbahn dachten sicherlich auch die Wetter am Sonntag (21-2-10) auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn, als sie die Vorstellung des sechsjährigen Wallachs Wall Street sahen. Der war als Mitfavorit in das Rennen um die Viererwette gegangen, trabte aber sehr unrein und wurde deswegen von der Rennleitung disqualifiziert.Wir werden dennoch in Hamburg starten,kündigte Jan van Dooyeweerd nach der Disqualifikation an. Anscheinend waren die Trainingsleistungen daheim besser als der Auftritt in Gelsenkirchen.


Kilometerweit sind wir immer wieder am Strand in der Nähe von Zandvoort getrabt. Das hat ihm sehr gut getan,strahlte Rob de Vlieger. Von Zwaanshoek aus, wo er wohnt und wo seine Schützlinge stehen, fährt de Vlieger regelmäßig an den Nordseestrand. Dort hat er eine Unterkunft, in der acht Sulkys stehen. Die Pferde werden im Stall vorbereitet, dann zum Strand gefahren, dort angespannt und trainiert“, verriet der sympathische Niederländer nach dem Erfolg am Nienhausen Busch.
Zehn Jahre darf ich laut Statuten noch an Rennen teilnehmen. Und das habe ich auch vor,gibt sich Heinz the Champ, trotz solcher Größen wie Hänschen Frömming und Eddy Freundt Deutschlands erfolgreichster Trabrennfahrer aller Zeiten, kämpferisch wie eh und je. Ob er das, wie jetzt für seine Chefin Marion Jauß (Neritz), weiter in der Doppelfunktion als Trainer und Fahrer machen wird, hängt vor allem von seiner Gesundheit ab. Noch fühlt er sich fit, gönnt sich freilich inzwischen ab und zu auch mal einen freien Tag.
An meinem Geburtstag will ich mal pausieren und durchschnaufen,sagt er. Drei Tage später hat er einen Besuch auf der berühmten Trabrennbahn in Paris-Vincennes ins Auge gefasst, wo am Sonntag mit dem Prix d’Amérique eines der schwersten und wertvollsten Trabrennen der Welt vor wohl wieder 60.000 Besuchern ausgetragen wird. Wewering will als Zuschauer dabei sein.
Dort hat der Trabrennsport einen höheren Stellenwert. In nahezu jedem Ort gibt es eine Rennbahn. Pferderennen sind so etwas wie Volkssport.
In Frankreich wird die Musik gespielt. Und wenn du dort nicht ständig vor Ort bist, hörst du auch nicht das Lied, das gespielt wird,ist seine Erkenntnis darüber, dass er im Nachbarland nicht den Stellenwert genoss wie in seiner Heimat, wo er alleine sieben Triumphe im Deutschen Derby und sogar neun Siege im Stuten-Derby feierte. Hinzu kommen unzählige Erfolge in hochdotierten nationalen und internationalen Rennen.
Wenn du fleißig bist, dann geht vieles von allein,sagt er über seine glanzvolle Karriere, womit er zweifellos untertreibt. Workaholic Wewering ist so sehr mit den Rennpferden verwachsen, dass er ein Pferd, ohne es zu sehen, alleine am Huf-Geräusch identifizieren kann.
vielleicht sogar 20.000 Rennen gewinnen zu können.Diese Marke hatte er genannt, als er 50 Jahre wurde. Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen für solche Ziele geändert, auch wenn
man intensiv an einer Trendwende arbeitet,so Wewering, der ergänzt:
Auch wenn die Wende gelingt: 20.000 Siege für mich werden wohl Utopie bleiben.
Schade, dass die Bahn so tief war. Aber wir wollten ohnehin nicht in einer 16-er Zeit um die Kurven flitzen.
Alles andere als optimale Bahnverhältnisse,in erster Linie wegen des in der Nacht eingesetzten Tauwetters, hatte der Bahnsprecher schon vor dem Rennen bekannt gegeben. Nur zwei weitere Teilnehmer begleiteten Hollys Boy bei seinem Auftritt, wovon Limpino (Gewinnsumme 500 Euro) mit Marcel Marks (24/Dinslaken) kurzfristig ins Feld gerückt war.
So konzentrierten sich die Besucher zumindest bis zum Erreichen der Zielgeraden auf den Zweikampf zwischen Hollys Boy und dem eigens aus Berlin angereisten vierjährigen Hengst Heros, den Benjamin Hagen (37/Berlin) nach halbjähriger Pause vorstellte. Hagen: Heros hatte sich in der letzten Saison kurz vor dem Derby eine Infektion und wenig später noch eine Fissur am Fesselgelenk zugezogen. Aber wir halten große Stücke auf ihn, wollen in diesem Jahr in gut dotierten Rennen anspannen. Deswegen war es uns wert, die weite Reise nach Gelsenkirchen anzutreten und hier zu proben.
Der Stellenwert der Vorstellung war zweitrangig. Wir wollten ein Rennen, das Hollys Boy in Anbetracht auch der schwierigen Trainingsverhältnisse unbedingt nötig hat, um für die Aufgabe in Frankreich gut vorbereitet zu sein. Ich hoffe nur, dass wir in der verbleibenden Zeit bessere Verhältnisse antreffen. Jedenfalls wollen wir das Frankreich-Projekt optimistisch angehen.
Darauf können wir aufbauen,meinte er. Limpino kam mit Marcel Marks ins Ziel, als die beiden anderen Fahrer schon beim Duschen waren. Mit einer Zeit von 1:28,3 Minuten für den durchschnittlichen Kilometer verpasste er die erforderliche Qualifikationszeit und muss sich demnächst erneut versuchen, um am Rennbetrieb teilnehmen zu können.
Ich werde alles versuchen und wieder angreifen,verspricht Roland Hülskath.

Schon gleich zu Beginn erntete auch der Hamburger Rennvereins-Präsident Peter Heitmann Applaus, als er bekannt gab, man werte es als gutes Zeichen, dass die Veranstaltung in Hamburg stattfinde. Heitmann: Das steht für einen Neuanfang in unserer Stadt.Das Hamburger Trab-Zentrum (HTZ) war bekanntlich kürzlich wieder in die Vereins-Gemeinschaft unter dem Dach des HVT zurückgekehrt.
Heute keine große Politik, nichts über Wetten, sondern ein fröhlicher Abend, an dessen Ende alle sagen können, dass es so wieder öfter sein müsste.
Ein dritter Titel wäre zwar schön. Aber ich gehe die Sache nicht verbissen an.Sein großer Traum bleibe es, einmal das Derby zu gewinnen.
Ich traue ihm durchaus noch den einen oder anderen Titel zu. Aber ich selbst will auch noch mitmischen. Meine Chefin Marion Jauß hat gute Pferde im Stall, so dass ich zuversichtlich bin, 2010 einiges erreichen zu können.
Unser Haupttrainingsgebiet ist der große Wald. Das war sicherlich für unsere Erfolge mitentscheidend.
Ich will möglichst schnell und erfolgreich sein,sagte Schwarma, der sich im abgelaufenen Jahr auch schon den Titel des Vize-Europameisters bei den Nachwuchsfahrern gesichert hatte.
Dass Chouchou überhaupt noch Trabrennen bestreitet, ist keineswegs selbstverständlich. Denn der neunjährige Wallach musste in seiner Karriere zwei Verletzungen überstehen, die beinahe zum Ende seiner Laufbahn geführt hätten. Im Alter von vier Jahren hatte sich Chouchou eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Und 2007 machte ihm ein hartnäckiger Hornspalt zu schaffen. Doch Eckhardt Drees führte den Wallach, den er 2007 vom befreundeten Besitzer Michael Liebhardt (Pfaffenhofen) gekauft hatte, zurück in die Erfolgsspur. Zu Beginn der Saison 2008 qualifizierte sich Chouchou nach mehrmonatiger Pause wieder für den Rennbetrieb.Darauf kann man schon stolz sein,freut sich Eckhardt Drees.
In erster Linie spricht so eine Auszeichnung für das Pferd. Aber es zeigt auch, dass Trainer und Fahrer nicht so viel falsch gemacht haben können.
Er zählt zu den besten Satteltrabern Deutschlands, ist Eckhardt Drees stolz auf seinen Schützling.
Chouchou weiß, worum es geht, wenn er auf die Bahn kommt. Er ist alles andere als eine Schlafmütze,erklärt Eckhardt Drees.
Vom Rennverlauf ist er unabhängig. Chouchou ist jedoch in Führung etwas ruhiger.
Ich habe meinen Pferdebestand etwas ausgedünnt, hatte nicht viel zu fahren,erläutert der aktuelle Vize-Europameister der Hobbyfahrer.
Ich kenne dieses Pferd recht gut, sagt Wolf,
war mit ihm schon Zweiter und Dritter, habe aber noch nie mit ihm gewinnen können. Vielleicht klappt es ja diesmal.Dass Züchterin Katharina Hessler schon früh große Hoffnungen in ihn setzte, zeigt schon die Namensgebung. Sie erinnert an die Mutter It’s Katytime. It’s Kathis Best sollte deren Bester sein. Die Hoffnungen erfüllten sich durchaus. Denn bei bisher 110 Starts gelangen dem zuverlässigen Schwarzbraunen 16 Volltreffer und immerhin 61 Platzierungen.
Neben dem frischen Sieger Chouchou, der von der vielfachen Championesse Rita Drees (67/Gronau-Epe) gesteuert wird, dürfte auch der fünfjährige Wallach Roy Horn, der für den Gocher Besitzer Josef Tönisen mit dem Gelsenkirchener Jörg Hafer (50) aufgeboten wird, bei den Wettern Beachtung finden. Die Bilanz des fünfjährigen Wallachs: 58 Starts, davon zwölf Siege und 31 Platzierungen. Ebenfalls im Achterfeld dabei ist Joyman Laurelton, der dem Stall Steelers gehört, hinter dem sich die Fußball-Profis Tobias Willi (29/MSV Duisburg), Zlatan Bajramovic (30/Eintracht Frankfurt) sowie der Essener Spielerberater Thorsten Weck (41) verbergen. Als Fahrer für Joyman Laurelton wurde der niederländische Spitzen-Amateur Fred Handelaar (53/Heerenveen) verpflichtet.
Die Gelsenkirchener Prüfung war ein Test für den Großen Weihnachtspokal, der am 26. Dezember auf der Rennbahn in München-Daglfing gelaufen wird. Sowohl Odessa Santana als auch Icare de Bois sollen dann an den Start gehen, wobei Michael Schmid noch nicht genau weiß, ob er diese Fahrt wahrnehmen kann. Es ist möglich, dass ich an diesem Tag in Paris-Vincennes ein Engagement habe. Warten wir mal ab. Das Gelsenkirchener Laufen jedenfalls war überzeugend. Ich hatte mit Icare de Bois das ideale Führpferd, konnte bis 300 Meter vor dem Ziel mit meinem Angriff warten und hatte dann keine Probleme, weil sich Odessa Santana immer willig streckte.
Wir sind wieder ein Stück weiter. Über 2.600 Meter keine einzige Unsicherheit, das macht Laune. Wir wissen ja, dass der Hengst über ein großes Laufvermögen verfügt. In Daglfing wird er weiter gefördert sein und dann eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Preisgelder geht.
Das ist ein Pferd wie ein Auto in der Formel 1) an. 7.000 Euro beträgt die Decktaxe in Italien, jeweils 6.000 Euro in Deutschland, in den Niederlanden und in Österreich. Für Igor Font war der Auftritt in Gelsenkirchen eine Deutschland-Premiere. Hier ist er nie gelaufen, wurde nur im Ausland angespannt und maß seine Kräfte mit der europäischen Spitzenklasse.
Ich habe ihm mit der Leine einen Klaps auf den Hintern gegeben, da hat er sich erschrocken,erklärt Grift.
Ihm fehlt nach nicht einmal zehn Starts in seiner noch jungen Karriere die Erfahrung.
Icare de Bois ist noch nicht wieder bei 100 Prozent. Das ist nach so einer langen Pause aber ganz normal,so Grift.
Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Im nächsten Jahr soll er dann in Schweden und Frankreich angreifen. Er besitzt das Potenzial, in Europas Spitze vorzustoßen.
Mit fünf Gegnern bekommt es Feuerstuhl Icare de Bois, der bei acht Starts viermal gewann, im Igor Font-Rennen über 2.600 Meter zu tun. Der fünfjährige Hengst Odessa Santana, gesteuert von Michael Schmid (42/Oberhausen), gilt als stärkster Herausforderer. Außerdem kommen Bonifacio mit Thomas Panschow (42/Bladenhorst) im Sulky, die frische Siegerin Provence mit dem Belgier Olivier Monshouwer (35/Vaterstetten), Sir Bajazzo (Thomas Kornau/49/Recklinghausen) und der kurzfristig nachgerückte Royal Diamond BR mit Benny Christensen (Skurup, Schweden) an den Ablauf.Wenn es gut läuft, soll Icare de Bois dann auch in Bayern angreifen,hat Henk Grift die weitere Marschroute für seinen Schützling bereits abgesteckt.

Es lief perfekt,strahlte der junge Belgier Sydney van den Brande nach dem Rennen.
Armbro Embellish mag es, von der Spitze mit konstantem Tempo zu laufen. Ich hatte nie Zweifel, dass es nicht reichen könnte.Für van den Brande, der vor ziemlich genau einem Jahr sein erstes Rennen in Gelsenkirchen gewinnen konnte, war es der 44. Erfolg in seiner noch jungen Karriere.
Armbro Embellish war ein übermächtiger Gegner. Gegen ihn hatten wir keine Chance, analysierte Oppoli.
Bei seinem letzten Auftritt hatte Eckstein einige Probleme mit der Gangart. Davon war diesmal überhaupt nichts zu spüren.
Es sah alles nach einem Start/Ziel-Sieg aus,sagte Peter Poen.
Aber dann kam der Räuber und hat mich noch geschnappt.Auf Rang drei verpasste Noble Shaolin (Eckhardt Drees/63/Lüdinghausen) aus dem Besitz des Gelsenkirchener Steuerberaters und Rechtsanwalts Volker Heimeshoff (41) seinen zweiten Sieg in Serie.
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Besonders seinen großen Erfolgen als Zwei- und Dreijähriger verdankt Armstrong As, der Groß-Unternehmer Gideon Hoogstrate (Goes, NL) gehört, seine hohe Gewinnsumme. Gleich in seiner ersten Saison verdiente der Hengst knapp 45.000 Euro. Im folgenden Jahr wurde Armstrong As nicht nur Derby-Dritter (hinter Russel November und Sir Karan), sondern gewann auch mehrere hoch dotierte Prüfungen und rund 80.000 Euro Preisgeld. Danach blieben große Erfolge allerdings aus. Nach einigen Monaten in Belgien soll der Sechsjährige nun wieder in Deutschland und den Niederlanden angreifen. Er hat sich zuletzt von Rennen zu Rennen gesteigert,erklärt Trainer Mollema.
Ich hoffe, dass der Knoten bald richtig platzt. Es ist mehr ein Kopfproblem. Er befindet sich jedenfalls auf einem guten Weg.
Bei seinen letzten beiden Auftritten hatte er sehr gute Gegner und jeweils den Rennverlauf gegen sich,erinnert sich Mollema.
Optimal für ihn wäre am Donnerstag ein verdecktes Rennen. Wenn er dann auf den letzten 500 Metern freie Bahn hat, kann Armstrong As ganz weit vorne landen.In Wolvega lief Armstrong As erstmals ohne Eisen.
Wir haben bei ihm zuletzt einiges ausprobiert. Das Laufen ohne Eisen war gut, deshalb werden wir in Gelsenkirchen nichts ändern,so Mollema.
Ein perfektes Rennen,strahlte denn auch Roland Hülskath.
Zandina ist bärenstark gelaufen, hat ihren Rekord eingestellt, obwohl Roland zwischendurch das Tempo raus genommen hatte. Auf den letzten 500 Metern ist die Stute, die einen echten Rennkopf hat, geradezu explodiert, ist richtig abgegangen.
Hülskath verkürzte mit diesem Sieg zwischenzeitlich den Rückstand im Championatskampf gegenüber dem gleichzeitig in Berlin-Mariendorf engagierten Goldhelm Michael Nimczyk (23/Willich) auf elf Siegpunkte. Doch schätzt er seine Chancen, gut vier Wochen vor dem Jahresende Nimczyk um das Championat noch abfangen zu können, nicht gerade optimistisch ein. Elf Siege gutmachen, das ist verdammt schwer,meinte Hülskath.
Ich hatte ihm mit der Leine angezeigt, dass er noch zulegen sollte. Dabei hat er sich wohl erschrocken und mit einem Fehler reagiert.Trotz des verunglückten Rennens will Grift am Plan festhalten, Icare de Bois am 13. Dezember in Gelsenkirchen in einem mit 10.000 Euro dotierten Rennen über 2.600 Meter anzuspannen.
Ein Start heute, ein Sieg. Was will man mehr?
Eigentlich hatte ich nur mit dem fünften Rang in diesem gut besetzten Rennen gerechnet. Aber Noble Umbria war bestens auf dem Posten und zog sehr gut durch.
Den Titel lasse ich mir nicht mehr nehmen,ist sich die Taxifahrerin sicher. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Anke Börnig (32/Dinslaken) ist komfortabel. Es besteht allenfalls eine theoretische Möglichkeit, dass Hildebrandt den Gesamt-Sieg doch noch verpasst.
Denn 14 Zähler Vorsprung von Hildebrandt (49 Punkte) vor ihrer hartnäckigsten Konkurrentin bedeuten, dass Börnig (35 Zähler) gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausfall von Hildebrandt hoffen muss. Für einen Sieg gibt es exakt 14 Punkte. Zusätzliche Bonus-Zähler sind nur bei einer guten Platzierung mit einem hohen Außenseiter drin. Ich werde voll angreifen und hoffe, dass mein Pferd keinen Fehler macht,so Hildebrandt, der notfalls auch eine schwächere Platzierung mit dem fünfjährigen Hengst Winnetou Boshoeve reichen würde, um den Titel zu sichern. Als Drittplatzierter aus einem Entlastungslauf zur Breeders Crown (Züchter-Krone) für die fünf- bis siebenjährigen Hengste Anfang November in Gelsenkirchen dürfte Winnetou Boshoeve allerdings erneut gute Möglichkeiten besitzen.
Ich habe Bibi S zwar noch nie gefahren. Aber ich habe das Pferd schon mehrfach beobachtet und weiß, dass ich mit ihr weit vorne landen kann,ist Anke Börnig optimistisch.

Noble Star hat gezeigt, dass sie wieder da ist,war Baumeister glücklich.
Zuletzt hatte sie es immer mit schweren Gegner zu tun und mit einer Pilz-Erkrankung zu kämpfen. Die ist jetzt ausgestanden. Ich hoffe, dass es nun weiter so gut läuft.

Muskelerkrankungen treten beim Pferd in erster Linie als belastungsinduzierte Myopathien auf und sind unter den Begriffen Kreuzverschlag, Tying up-Syndrom oder dem englischen Begriff des Equine Rhabdomyolysis Syndrome bekannt. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um verschiedene klinische Manifestationen der gleichen Erkrankung handelt. Die atypische Myoglobinurie der Weidepferde gehört vermutlich ebenfalls zu diesem Krankheitskomplex, tritt im Unterschied zu den vorgenannten Myopathien jedoch nicht belastungsassoziiert auf.
Die Erkrankung kommt bei Pferden verschiedener Altersgruppen vor, meist aber bei jüngeren Tieren in gutem Allgemeinzustand. Geschlechts- oder rassespezifische Unterschiede kommen nicht vor. Übereinstimmend sind in allen Literaturangaben und auch bei den an unserer Klinik vorgestellten Tieren ausschließlich Weidepferde betroffen, wobei die Erkrankung bei einem oder mehreren Pferden gleichzeitig auftreten kann. Die Weidemyoglobinurie kommt immer nur phasenweise und dann gehäuft in den Herbst- und Wintermonaten vor. Krankheitsbegünstigend wirken kalte Witterungsverhältnisse mit Frostperioden über 1 – 2 Tage...
Klinische Symptome treten plötzlich in Form eines steifen Ganges auf, ohne dass die Pferde vorher bewegt oder angestrengt gearbeitet worden sind. Diese Symptomatik wird sehr schnell begleitet von einer Myoglobinurie. Die Tiere sind oft apathisch und können auch Koliksymptome zeigen. Bezeichnenderweise ist der Appetit meist erhalten, selbst wenn die Pferde zum Festliegen kommen. Daneben können Muskelzittern und ein schwankender Gang auftreten. Fieber, erhöhte Atem- und Herzfrequenz sind häufig vorkommende Symptome, die aber nicht zwingend vorhanden sind.
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Start/Ziel gewann der aus schwedischer Zucht stammende Zola Boko mit Pools’
niederländischem Landsmann Hugo Langeweg jr. (25/Schagerbrug) im Sulky.
Der 16:10-Favorit wird von Langeweg jr. für den niederländischen Rennstall
Vibelzee von Unternehmer Ger Visser (Deventer) vorbereitet. Zola Boko
verwies Sam Bourbon (Jean Pierre Dubois) und Saxo de Vandel (Êric Raffin)
auf die Plätze.Auf diesem Niveau hat man damit noch keine Chance,so Bosscha:
Marc Burgerheide ist kein guter Starter. Deswegen hat er gleich zu Beginn des Rennens viel Boden verloren. Es war nicht mehr drin.
Die Saison ist für ihn beendet.
Vize-Europameister wird man nicht jeden Tag. Deshalb bin ich sehr glücklich über meinen zweiten Platz,strahlte Schwarma, sagte aber auch:
Ein bisschen Enttäuschung ist schon dabei. Es war schließlich sehr knapp. Aber diesen Erfolg kann mir keiner mehr nehmen.

Nach der Auslosung war ich alles andere als optimistisch. Denn ich hatte Außenseiter zugelost bekommen. Umso glücklicher bin ich, dass es zu Rang zwei gereicht hat. Vize-Europameister wird man schließlich nicht jeden Tag.
Als Christian Mayr im letzten Lauf außen an mir vorbei gezogen ist, habe ich mich geärgert. Aber er hatte in dem Moment eben das bessere Pferd. Das muss man halt akzeptieren.
Das war auf jeden Fall ein Vorteil. Die Besitzer der Pferde haben uns aber auch bestens auf ihre Schützlinge eingestellt. Eine Herausforderung war die Bahn in Avenches. Eine Runde ist dort 1.450 Meter lang und zum Schluss gibt es eine 450 Meter lange Zielgerade. Da durfte man nicht die Nerven verlieren.
Die Schweizer haben sich sehr um uns bemüht. Wir haben im Fahrerlager und bei einigen Ausflügen viel Spaß gehabt. Von übertriebener Konkurrenz zwischen den Aktiven war nichts zu spüren. Die Bahn in Avenches ist ein Traum, wunderschön gelegen. Es war ein gelungenes Wochenende.
Der 57jährige Heinrich Wolf aus Gelsenkirchen (114 Siege) vertritt Deutschland bei den Europameisterschaften der Amateure, die am Sonntag (30-8-09) im schweizerischen Avenches ausgetragen werden. Der Niederländer Fred Handelaar ist mit 580 Siegen der bisher erfolgreichste Teilnehmer vor dem Oesterreicher Christian Mayr (465 Siege) und dem Finnen Juha Kulin (243 Siege).
Gelsenkirchen (mspw) - Am Montag wurde der dreijährige Traberhengst Celebration XL, der dem Hamburger Polo-Spieler Gerhard Hölter (58) gehört, von Trainer Gerd Holtermann (53/Bladenhorst) in die Tierklinik nach Hochmoor im Münsterland gefahren. Dort soll der Hengst, der das Derby-Finale nur um eine Hundertstel-Sekunde verpasst hatte, von den Medizinern auf den Kopf gestellt werden. Er ist nicht in Ordnung. Da passt einiges nicht. Ich vermute einen weiteren Wachstumsschub,orakelte Trainer Holtermann und meldete den hoffnungsvollen Dreijährigen mit Attest für das Sonntag-Rennen (23-8-09) ab.
Er startet nur, wenn er hundertprozentig in Ordnung ist,ist seine Devise.
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