Zuletzt bearbeitet: 16.01.2010
Ein Touch von Equidia-Feeling:

Kathi Werning

als Moderatorin

bei Win Race

(15-01-10) - Noch liegt Katharina Werning (24), ansehnliche und gute Galopper-Jockette, nach ihrem schlimmen Sturz (11. Dezember auf der Dortmunder Rennbahn) in der Reha der Hagener Heliosklinik. Aber Dietrich von Mutius, WinRace-Geschäftsführer und gleichzeitig Kathi Wernings Manager, hat ihre Zukunft schon abgesteckt: Sie soll beim WinRace-TV moderieren und damit für einen Touch von Equidia sorgen, jenem beispielhaften französischen Pferdesport-Sender. Die Zeiten zwischen den einzelnen Rennen sollen unter ihrer Beteiligung mit einem qualifizierten Magazin aufgefüllt werden.

Der WinRace-Hit
kommt erst noch


Die Verbesserung der WinRace-Rennübertragungen hat nichts mit der großen Überraschung zu tun, die für die Jahreshälfte 2010 den Trabern angekündigt wurde. Von Mutius zu pfer.de: Darüber wird noch nichts verraten. Bitte, abwarten!
Dietrich von Mutius ist überzeugt von einer wesentlichen Qualitätsverbesserung der Fernseh-Sendungen: WinRace will mehr bieten als nur von einer Bahn zur anderen zu schalten. Demnächst wechseln wir erst, wenn auf dem anderen Platz auch die Pferde vorgestellt oder im Bild verfolgt werden. Man wolle damit dem Vorbild Equidia in Frankreich nacheifern. In diesem Zusammenhang korrigiert er einige Presseberichte, in denen es hieß, dass Katharina Werning der Mittelpunkt eines Galoppsport-Formats werde, das in naher Zukunft im Fernsehen zu sehen sei.
Nein, von Mutius plant nicht für die Galopper. Neben dem Engagement beim WinRace-Magazin gehört die hübsche Dortmunderin auch zum Team einer neuen Internet-Plattform namens ReitTV.de in Düsseldorf. Von dort soll einmal wöchentlich - so die Planungen - eine zusammen-fassende Sendung über den gesamten Rennsport ausgestrahlt werden. Eine Moderatoren- und Sprecher-Ausbildung hat sie - längst ein gefragtes Model - bereits begonnen.

Doch bei allen Planungen: Jetzt muss Kathi erst gesund werden. Der Sturz von einem bockenden Pferd hatte doch schlimmere Folgen als zuerst bekannt wurden. Im Fallen traf sie ein Pferdehuf mit voller Wucht am Kopf - eine große Beule im Reithelm. Sie fiel ins Koma mit einem großen Bluterguß im Gehirn. Und als sie zwei Tage später wieder aufwachte, mit schier unerträglichen Schmerzen, erkannte sie nicht einmal mehr ihre Mutter.

Mehr als fünf Stürze hat sie allein 2009 auskurieren müssen. Mit kaum ausgeheilter gebrochener Hand gewann sie noch am 6. September ein Gelsenkirchener Promi-Rennen im Sulky. Doch der Dezember-Sturz war der schlimmste. Die Erinnerungen waren weg. Sie wurde mit dem Alltag nicht mehr fertig. Stopfte alles in sich hinein wie ein Scheunentor, weil sie einfach nicht mitbekam, dass sie erst eben gegessen hatte.

In den letzten 14 Tagen hat sie aber enorme Fortschritte gemacht. Die Konzentration macht noch Schwierigkeiten, wenn am Nebentisch geredet wird und gleichzeitig auch noch ein Lautsprecher plärrt. Die Therapheuten beschäftigen sich jetzt auch noch intensiv mit dem Gleichgewicht. Da fehlt zwar nichts mehr, aber es ist doch das Wichtigste in ihrem Beruf als Rennreiterin. Ihr Manager Dietrich von Mutius ist inzwischen wieder mehr als optimistisch: Ihre Energie und der Ehrgeiz sind voll da. Jetzt musste man sie schon wieder spät abends aus dem Kraftraum jagen...



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